Impressum Rebsortenverzeichnis

 

 

Inhalt:             1) Mitarbeiter

                       2) Rebenverkehrsgesetz

                       3) Weitere gesetzliche Hinweise

                       4) Quellenhinweis

                       5) Datenschutzhinweis

 

1) Mitarbeiter:

 

Leitung und  Texte:

Dr.Ferdinand Regner

Entwicklung und Implementierung:

Michael Müller

 

 

 

 

DNA-Analytik:

Dr.Ferdinand Regner

Fotos und Graphikbearbeitung:

Karl Zitta

 

Robert Hack

Foliometrie:

Leo Alzinger

Anthocyananalytik:

Dr. Reinhard Eder

ehem. Leitung

Dipl.Ing Kaserer

 

Ing Silvia Wendelin

 

 

Ampelographie:

Dipl. Ing Karel Hanak

 

 

 

Ing Erhard Kührer

 

 

 

Ing. Dieter Blahous

 

 

 

Mag. Tanja Röhrich

 

 

Foliometrie:

Cornelia Eisenheld

 

 

 

 

 
2) Rebenverkehrsgesetz 1996
Bundesgesetz über den Verkehr mit Reben, BGBL.Nr. 418/1996 i.d.g.F.,
www.ris.bka.gv.at/bundesrecht/ Suchwort „Rebenverkehrsgesetz 1996“
Umsetzung der Richtlinie des Rates über den Verkehr mit vegetativem Vermehrungsgut von Reben (68/193/EWG) i.d.g.F  
http://eur-lex.europa.eu   Pfad:  - Sammlungen, geltendes Gemeinschaftsrecht  - Fundstellennachweis des Gemeinschaftsrechtes  - 03.Landwirtschaft  - 03.50.40 
Saat- und Pflanzgut  - Richtlinie 68/193..konsolidierte Fassung
 
Auszug aus dem Österreichischen Rebenverkehrsgesetz 1996: 
  § 5. (1) Bei der Höheren Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein-und Obstbau ist ein Verzeichnis der zur Anerkennung von Vorstufen-,Basis- und Zertifiziertem Vermehrungsgut 
             sowie zur Kontrolle von Standardvermehrungsgut zugelassenen Rebsorten und deren Klone zu führen.
  (2) Im Rebsortenverzeichnis sind die Sorten mit ihren wesentlichen morphologischen und physiologischen Merkmalen, durch die sie sich voneinander unterscheiden, zu beschreiben. 
       Bei den bereits am 31. Dezember 1971 zugelassenen Rebsorten kann auf die Beschreibung in den amtlichen ampelografischen Veröffentlichungen verwiesen werden.
   (3) Im Rebsortenverzeichnis sind weiters die sonstigen Angaben gemäß § 4 Abs. 2 sowie das Datum der Zulassung aufzunehmen. 
       Im Falle der Zulassung einer genetisch veränderten Rebsorte ist diese klar als solche zu kennzeichnen.
  (4) Eine Rebsorte ist im Rebsortenverzeichnis zu streichen, wenn die Zulassung gemäß § 4 Abs. 6 aufgehoben wurde.
  (5) Die Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau hat jede Anmeldung einer Sorte zur Zulassung oder jede Rücknahme der Anmeldung,
      jede Eintragung in das Rebsortenverzeichnis sowie dessen jeweilige Änderungen der Kommission,
      den anderen Mitgliedstaaten, dem Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft sowie den Behörden unverzüglich bekannt zu geben.  
(6) In das Rebsortenverzeichnis kann jedermann während der Amtsstunden Einsicht nehmen, 
    an Ort und Stelle Abschriften selbst anfertigen oder nach Maßgabe der vorhandenen technischen Möglichkeiten auf seine Kosten einen Auszug anfertigen lassen. 
(7) Der Antragsteller (§ 4 Abs. 1) ist für die Dauer der Eintragung in das Rebsortenverzeichnis verpflichtet, die Rebsorte oder gegebenenfalls den Klon durch Erhaltungszüchtung zu erhalten.

 

3) Weitere gesetzliche Hinweise:

Bei Vermehrung, Vermarktung, Pflanzung und Verarbeitung von Rebsorten sind vier getrennte Rechtsbereiche zu beachten:

 

1. Rebenverkehrsgesetz: Die Erzeugung und Vermarktung von Vermehrungsgut erfolgt nach den Bestimmungen des Rebenverkehrsgesetzes. Es darf nur „anerkanntes“ bzw. „kontrolliertes“ Vermehrungsgut in Verkehr gebracht werden. Anerkennung bzw. Kontrolle erfolgen durch die „Anerkennenden Behörden“ Diese dürfen jedoch nur Vermehrungsgut von Sorten anerkennen, die dafür amtlich zugelassen und im amtlichen Rebsortenverzeichnis beschrieben sind. Die „Zulassende Behörde“ ist in Österreich die HBLAuBA Klosterneuburg. Eine Zulassung gilt EU-weit, das bedeutet jedoch, dass alle in EU-Europa zugelassenen Rebsorten auch in Österreich vermehrt und vermarktet werden können. Für die Einhaltung der ges. Bestimmungen im Hinblick auf das Rebvermehrungsgut sind die anerkennenden Behörden verantwortlich.

 

2. Klassifizierung: Unter dem Begriff Klassifizierung wird die amtliche Bewilligung zum Auspflanzen einer Sorte in einer bestimmten Verwaltungseinheit (Österreich: Bundesländer) verstanden. Die Entscheidung liegt bei den Landesbehörden. Rechtsgrundlagen sind die Landesweinbaugesetze.

www.ris.bka.gv.at  Pfad:  Auswahl: Landesrecht – geltende Fassung ..... (Bundesland),  - Suchwort „Rebsorten“

Für die Einhaltung dieser gesetzlichen Bestimmungen sind die Landesbehörden zuständig. Sie können sich dabei der sachverständigen Hilfe von Kammerbeamten, Weinbaulehrern oder Kellereiinspektoren bedienen.

 

3. Weingesetz: Qualitätswein darf nur aus den, in der Qualitätsweinrebsortenverordnung gelisteten Sorten gekeltert werden. Weine aus anderen Sorten dürfen nur als Tafelwein (ohne Sortenangabe) vermarktet werden. Die Verordnung erlässt der Landwirtschaftsminister, sie gilt Österreichweit. Rechtsgrundlage ist das Weingesetz.

 www.ris.bka.gv.at/bundesrecht/ Pfad: Suchwort „Qualitätsweinrebsorten“, dann Auswahl „Art.1“

Für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen sind die Kellereiinspektoren zuständig.

 

4. Sortenschutzgesetz: Der Sortenschutz ist ein, dem Patentrecht entsprechender rechtlicher Schutz für Neuzüchtungen. Er wird nur auf Antrag des Züchters erteilt und kann für Österreich, für bestimmte Länder oder die gesamte EU gelten. Die zuständige Behörden sind:

www.ages.at Pfad: Kompetenz & Know how – Landwirtschaft – Pflanze – Sorte – Dienstleistungen – Sortenschutz.

www.cpvo.europa.eu Pfad: Sprache wählen „de“ .... Datenbanken – erteilter Sortenschutz und Anträge .... erteilter Sortenschutz und Anträge .... Spezies: „vitis“ .... Rights granted oder Applicants

Rechtsgrundlage ist das Sortenschutzgesetz.

www.ris.bka.gv.at  Pfad:  Auswahl: Bundesrecht – geltende Fassung....... Suchwort „Sortenschutzgesetz“ eingeben...... §0 Sortenschutzgesetz 2001.........geltende Fassung

Für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen sind die Gerichte nach Anzeigen durch die geschädigten Sortenschutzinhaber zuständig.

 

4) Quellenhinweis:

            Die verwendeten OIV Descriptoren wurden im Rahmen des EU-Projektes Resgen CT96 Nr.081 „European network for grapevine genetic resources conservation and characterization“ ausgewählt und überarbeitet bzw neu entwickelt und vom ZADI (Zentralstelle für Agrardokumentation und –information), (DE) digitalisiert und unter http://vitis-vea.zadi.de veröffentlicht.

 

5) Datenschutzhinweis:

Die Liste der Vermehrungsbetriebe ist unvollständig, da nur jene Unternehmen aufgenommen wurden, die mit der Veröffentlichung ihrer Daten einverstanden waren.